Mastektomie - Was nun?
Neben Chemotherapie, Strahlentherapie und Mastektomie, ist die Wiederherstellung der Brust integraler Bestandteil der Krebsbehandlung mit bedeutendem psycho-onkologischen Effekt auf die Patientin.
Das Risiko einer verzögerten Entdeckung des rezidiven (zurückfallenden) Brustkrebs ist ein von Patientinnen häufig genannter Grund, sich gegen die Wiederherstellung ihrer Brust zu entscheiden. Mehrfach bewiesene Studien bezeugen allerdings, dass der rekonstruktive Eingriff die Früherkennung von rezidivem Brustkrebs nicht beeinflusst. Betroffene nennen ferner die Furcht vor Komplikationen und zu hohes Alter als weitere Ursachen für einen Verzicht auf diese Möglichkeit.
In erster Linie geben betroffene Frauen jedoch an, keine oder nur unzureichende Informationen über die Rekonstruktionsmöglichkeiten der Brust zur Verfügung gehabt zu haben.
Hinzu kommt, dass sich diese Frauen oft in kürzester Zeit für oder gegen eine Rekonstruktion der Brust entscheiden müssen, da die zeitgleich mit der Mastektomie ausgeführte Wiederherstellung zum kosmetisch besten Resultat führt.
Unter der doppelten Belastung der Diagnose Brustkrebs und dem Zeitdruck hinsichtlich dieser weit reichenden Entscheidung, fühlen sich die meisten Patientinnen überfordert und alleine gelassen. Wenn sich die betroffenen Frauen in dieser schwierigen Situation selber und einfach über die Möglichkeiten informieren könnten, wäre ihnen dies bereits eine grosse Hilfe für die Entscheidungsfindung.
Das Hauptziel der Didyma Foundation ist, diese gravierende Informationslücke zu schliessen und betroffenen Frauen aber auch Medizinern und assoziierten nationalen und internationalen Organisationen eine Informationsplattform und Anlaufstelle zu bieten.


